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News 2016 Invisalign Zahnspange in der Kieferorthopädie Köln

Stillen beugt Zahnfehlstellung vor

Nach Angaben der zm online vom 18. September 2015 reduziert das Stillen laut einer Langzeitstudie das Risiko von Kiefer- und Zahnfehlstellungen.

Auf den ersten Blick erscheint diese Aussage ein wenig seltsam. Informiert man sich jedoch in diesem interessanten Artikel, wird die Aussage äußerst plausibel.

Dort ist zu lesen:

Trinken an der Mutterbrust bedeutet für Säuglinge eine Höchstleistung. Sie arbeiten kräftig mit Kiefer und Zunge, üben die Nasenatmung und lernen, den richtigen Muskeldruck aufzubauen. Prof. Karen Peres von der Universität Adelaide hat die Folgen dieser Faktoren in ihrer in der Fachzeitschrift Pediatrics veröffentlichten Arbeit näher untersucht. Das australisch-brasilianische Forscherteam um Peres beobachtete dafür 1.300 Kinder über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren.

Weiter ist zu lesen:

Da die Wissenschaftler jeden Stillvorgang dokumentierten, war es ihnen möglich, zwischen ausschließlich und teilweise gestillten Säuglingen zu unterscheiden, heißt es in einer Mitteilung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) zur Studie. Danach erfassten die Autoren der Studie auch, wie oft die Kinder einen Schnuller nutzten.

So sind sich die Wissenschaftler wohl einig: Die Korrelation ist eindeutig - der Ursache-Wirkungs-Zusammenhang nicht.

So ist weiter in der zm online zu lesen:

Nach Ablauf der fünf Jahre untersuchte Peres Team die Kinder auf Zahnfehlstellungen. Das Ergebnis: Je länger die Mütter gestillt hatten, desto seltener hatten die Kinder Zahnfehlstellungen. Ausschließliches Stillen über drei bis sechs Monate hinweg reduziert nach Angaben der Studienautoren beispielsweise das Risiko für einen Überbiss um 33 Prozent und das für schiefe Zähne um 41 Prozent.

Dies beweise zwar noch nicht, dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Stillen und Zahngesundheit besteht, relativieren die Wissenschaftler. Peres vermutet jedoch, dass Stillen eine angemessene Entwicklung der orofazialen Strukturen fördert, da es einen richtigen Muskeltonus und die Nasenatmung unterstützt.

Wir in der Kieferorthopädie Andersson & Gaugel finden, dass das ein erstaunliches und interessantes Ergebnis ist, und wollten es auf diesem Wege allen unseren lieben Patienten/Innen und interessierten Lesern und Leserinnen zur Verfügung stellen.

Laut zm online wurde die Studie übrigens veröffentlicht in der Zeitschrift Pediatrics Vol. 136 No. 1 im Juli 2015 DOI 10.1542/peds.2014-3276.

Foto: Peggy Mendel

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